29.08.2014
Durch Fotos und Filmsequenzen wird die aktuelle Situation des Geländes zunächst dokumentiert. Toncollagen der aktuellen am Ort aufgenommenen Geräusche, werden durch Aufzählung der Namen von Deportierten unterbrochen bzw. überlagert. Die dadurch im Weiteren verbundene Verdichtung der Eindrücke erfordert eine ständige Neuorientierung des Betrachters. Der ironisch gebrochene Titel verweist auf die in diesem Fall gegebene räumliche Verfügbarkeit der Erinnerungsgegenstände (Abdrücke, Foto, Film, Töne) und problematisiert außerdem die Zukunft von Gedenken in einer zunehmend ökonomisierten Gesellschaft ohne Zeitzeugen und authentische Orte. U. und D. Fahle |
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Frottagen im Ratssaal